Umbau des "Königlichen Eisenbahnamtes" zu einem Wohn- und Geschäftshaus

Das Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts als „Königliches Eisenbahnamt“ 100 Meter vom Hauptbahnhof entfernt in Krefeld erbaut. Es diente bis zum Jahre 2003 als Verwaltungsgebäude, einst der königlichen Eisenbahn, später der Deutschen Bundesbahn.

Neu gestaltet wurde ein Wohn- und Geschäftshaus für generationsübergreifendes Wohnen. Im Erdgeschoss sind drei Büro- und Gewerbeeinheiten untergebracht, das erste Obergeschoss wird von der ersten Krefelder Senioren-Wohngemeinschaft genutzt. Im zweiten Obergeschoss befinden sich sieben Wohneinheiten, davon sind fünf barrierefrei und seniorengerecht.

Ansicht auf das ehemalige Speichergebäude von der gegenüberliegenden Rheinseite aus.

Stadt:

Krefeld

Kategorie:

Gemischte Nutzung

Entwurfs-
verfasser:

Dipl.-Ing. Architektin
Katharina-Anna Kulla, Krefeld

Bauherren:

WohnAktiv GmbH, Köln

Fertigstellung:

2007

 

Begründung der Jury

„Aufbauend auf den günstigen baulichen Vorgaben und unter weitgehender Bewahrung der historischen Strukturen wird wie selbstverständlich eine schlüssige Mischung aus Seniorenwohnungen, Wohnungen und Büros angeboten. Das Ergebnis des Umbaus besticht dadurch, dass es bewusst unspektakulär ist. Die Balkone sind eine notwendige Zutat zur Befriedigung zeitgemäßer Wohnansprüche. Zur Energiebilanz werden allerdings keine näheren Angaben gemacht. Die Barrierefreiheit ist in allen Bereichen gewährleistet. Dank seiner innerstädtischen Lage ist die Umnutzungsmaßnahme gleichermaßen belebend, wie identitätsstiftend für das Quartier.“